Welche Bauart passt zu Ihrem Pool?
Wann ein On/Off-Gerät reicht
Bei einem kleinen Aufstellpool, der nur im Hochsommer genutzt wird, ist der Wärmebedarf überschaubar. Steht das Gerät
weit weg von Schlafzimmerfenstern und Nachbarterrassen, fällt die höhere Lautstärke kaum ins Gewicht. Hier kann ein
einfaches Gerät die vernünftige Wahl sein.
Wann ein Inverter seine Vorteile ausspielt
Je länger die Badesaison und je enger die Nachbarschaft, desto eher lohnt sich ein Inverter. Wer im Mai und im September
baden will, lässt die Wärmepumpe über viele Wochen Wärme nachliefern. Gerade dieser Dauerbetrieb läuft mit einem
geregelten Verdichter ruhiger. Mit einer Photovoltaikanlage können Sie die Laufzeit zudem in die sonnigen Mittagsstunden
legen.
Inverter und Photovoltaik
Wer eine Photovoltaikanlage hat, möchte die Wärmepumpe möglichst mit eigenem Sonnenstrom betreiben. Ein Gerät, das seine
Leistung zurücknehmen kann, lässt sich dafür besser in die sonnigen Stunden legen als eines, das nur mit voller Leistung
läuft. Fragen Sie den Fachbetrieb, ob Zeitprogramm oder Steuerung der Wärmepumpe mit Ihrer PV-Anlage zusammenspielen
können.
Was die Bezeichnung auf dem Karton bedeutet
Die Begriffe sind nicht einheitlich. Manche Geräte regeln nur den Ventilator, andere Verdichter und Ventilator. Fragen Sie
im Angebot nach, was genau geregelt wird, und lassen Sie sich die Leistungszahl (COP) und den Schallwert bei Teillast
nennen. Vergleichen Sie COP-Angaben nur, wenn sie unter gleichen Bedingungen gemessen wurden, also bei gleicher Luft- und
Wassertemperatur. Wie Sie solche Angaben einordnen, erklärt die Seite
Pool-Wärmepumpe Test: worauf es ankommt.
Leistung bleibt die erste Frage
Auch der beste Inverter hilft nicht, wenn das Gerät zu klein ist. Bestimmen Sie zuerst die nötige Leistung nach dem
Wasserinhalt, dann die Bauart. Die Faustformel und eine Tabelle nach Beckengröße finden Sie unter
Wärmepumpe für den Pool nach m³. Für die Lebensdauer nennt die Marktübersicht
8 bis 15 Jahre, je nach Bauart.